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Monsanto kauft den Welternährungspreis

Monsanto und Syngenta kaufen Welternährungspreis Während des Welternährungstages wird jährlich der Welternährungspreis an Organisationen verliehen, die einen wichtigen Beitrag an einer nahrhaften und nachhaltigen Nahrungsversorgung liefern. Am 16. Oktober 2013 wurde dieser Welternährungspreis an Führungskräfte von Monsanto und Syngenta überhändigt. Diese Firmen sind weltweit die größten Gentech-Firmen.

Die Handelsweisen von Monsanto und Syngenta haben jedoch keinerlei Beziehung mit nachhaltigem Landbau. Die hochtechnologischen Lösungen stehen nur großen Landeigentümern zur Verfügung. Durch die Patente auf Samensorten haben lediglich einige große Firmen die Macht über einen immer größeren Teil der Nahrungsproduktion. Durch die genetische Manipulation der Pflanzen werden immer häufiger große Mengen Pflanzenschutzmittel benötigt. Die Sicherheit dieser Anbaumethode ist ebenfalls umstritten. GMO-Pflanzenzucht ernährt den Boden nicht, sondern verarmt ihn. Diese Pflanzenzucht ist auch in hohem Maße von Kunstdünger und Pflanzenschutzmitteln abhängig. Unkräuter und Insekten werden gegenüber diesen giftigen Pflanzenschutzmitteln resistent. Diese Form des Landbaus ist für einen großen Schaden an der Umwelt und des Klimas verantwortlich. In Entwicklungsländern führt diese Art des Landbaus zu erheblichen Landräubereien.

Weiterhin ist die Preisverleihung an Monsanto eine unübersichtliche finanzielle Haushaltskonstruktion. Zum Beispiel hat Monsanto im Jahre 2008 der Stiftung des Welternährungspreises 5 Millionen Dollar gestiftet. Der Welternährungspreis ist also teilweise durch Monsanto finanziert. Aufgrund dessen erhielt die Stiftung rechtmäßig viel Kritik: innerhalb kürzester Zeit unterzeichneten 250.000 Menschen einen Protestbrief. "Der Preis hat alle Kennzeichen eines PR-Tricks der Industrie. Dieser Trick ist offenbar nötig, um die misslungene Gen-Technologie aus der Sackgasse zurückzuführen", sagt Aseed Europe (Action for Solidarity, Equality, Environment, and Development), eine internationale, aktivistische und anti-globale Kampagne-Organisation.

PS: Neulich wurde der wissenschaftliche Beweis erbracht, dass die europäische nicht-GMO-Pflanzenzucht höhere Erträge erzielt als die amerikanische GMO-Pflanzenzucht.

Amanprana unterzeichnete die Petition von "SumOfUS" Nr. 307398 vom 17.10.2013, um den Welternährungspreis nicht an Monsanto oder Syngenta zu verleihen.

>> Unterzeichne hier die Petition gegen diese Preisverleihung

Kommentar von Amanprana: Für die Menschheit und Umwelt wäre es besser, wenn es Firmen wie Monsanto nicht geben würde. Nur biologischer Landbau und weniger Fleisch und Fisch essen kann die Welt ernähren. Monsanto macht die Welt krank und die Landwirte arm.

Die Handelsweisen von Monsanto und Syngenta haben jedoch keinerlei Beziehung mit nachhaltigem Landbau