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Raffinierter Zucker: die bittere Wahrheit

"Ich verwende die Amanprana-Produkte täglich für meine ganze Familie. Sowohl die Pflegeprodukte (Shangri-La und Alana) als auch das Kokosöl, den Gula Java Kokosblütenzucker und Matcha. Meine ganze Familie verwendet sie (mit Ausnahme von Jack, der noch zu klein ist). Amanprana ist meine Lieblingsmarke!"

Kim Clijsters, Spitzentennisspielerin

Wähle nicht-raffinierte natürliche Süßstoffe

Zucker ist ein Verkaufshit: von 10 Millionen Tonnen Rohr- und Rübenzucker im Jahre 1900 auf 170 Millionen Tonnen im Jahre 2014.

Letztes Jahr wurden wir dauernd mit Zucker konfrontiert. Wissenschaftler und die WHO (World Health Organization) wiesen uns mit diversen Artikeln, Studien, Blogs, Berichten usw. auf die Gefahr des hinzugefügten raffinierten Zuckers.  
Der durchschnittliche westliche Mensch konsumierte im Jahr 2014 etwa 50kg hinzugefügte raffinierte Zuckersorten pro Jahr. Er erhält aufgrund dieser Angaben 15% seiner Energie aus hinzugefügtem raffiniertem Zucker. Mit anderen Worten: er lebt mehr als einen Monat pro Jahr vom zugefügten raffinierten Zucker. Chemische Süßstoffe sind hier noch nicht mitgerechnet. "Ich nicht", könnte man meinen. Trotzdem wirst du feststellen, dass du auch schnell auf 50kg zugefügten Zucker pro Jahr kommst. Dafür brauchst du gar nicht so viel extra Zucker an deine Mahlzeiten hinzufügen. Zucker ist schließlich ein billiger Füllstoff geworden. Der sogenannte "versteckte Zucker" in unter anderem Ketchup, Konserven, Suppen, verarbeitetem und vorgefertigtem Fleisch, Fertiggerichten, Saucen und sogar Babynahrung sind 80% des zugefügten Zuckers, den wir täglich konsumieren.

Ist raffinierter Zucker der neue Tabak?
Ist zugefügter Zucker denn wirklich so gefährlich, wie wir denken? Ist es richtig, wenn die WHO im März 2014 die Norm reduziert hat und empfiehlt, nur 5% unseres Energiebedarfs aus freiem (lies: raffiniertem) Zucker zu decken? Der amerikanische Endokrinologe Robert Lustig teilt auf jeden Fall diese Meinung. "Die Regierungen müssen raffinierten Zucker wie eine Droge behandeln, zum Beispiel wie Alkohol und Tabak", teilt Lustig mit.
Was bezeichnen diese Wissenschaftler denn genau mit Zucker? Wenn wir von Zucker reden, meinen wir das sehr süße Produkt aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben, dessen Rohstoffe (Nährstoffe) entfernt sind. Zucker im Volksmund ist also raffinierter Rohr- oder Rübenzucker [Zucker und Süßstoffe, 2010]. Auch der noch billigere und noch stärker raffinierte Maissirup (HFCS - high fructose corn syrop) sollte als Zucker definiert werden. Wir wissen bereits, dass seit der Verwendung des raffinierten Rohr- und Rübenzucker viele neue Krankheiten entstanden sind. Diverse Ärzte, die WHO und die „Centers of Disease Control“ sehen ebenfalls die Beziehung zwischen der Entstehung dieser Krankheiten und dem zu hohem Konsum des raffinierten Zuckers. Unsere Lebensqualität ist sicherlich nicht besser geworden, obwohl unsere Lebenserwartung in den letzten Jahren enorm gestiegen ist. Noch nie gab es so viele Beschwerden, wie Allergie, Überempfindlichkeit, Diabetes, Übergewicht, Müdigkeit, Herzkrankheiten und ADHS.

Wie wirkt natürlicher Zucker eigentlich? Welche Wirkung haben Honig, Ahornsirup, Agavensirup, Kokosblütenzucker,...?
Bei den natürlichen Süßstoffen (erhältlich im Naturkostladen) gibt es ebenfalls gesunde und ungesunde Zucker. Nicht alle natürlichen Zuckersorten oder Süßstoffe sind nicht-raffiniert. Darüber hinaus gibt es natürliche Zucker mit einem hohen und einem niedrigen glykämischen Index und Zuckersorten mit mehr Fruktose. Diese Süßstoffe belasten die Leber (und stimulieren dadurch die Produktion von Triglyceriden). Es gibt leckere Zuckersorten und Sorten, die weniger gut schmecken. Es gibt Zuckersorten mit Zusatzstoffen und ohne Zusatzstoffe. Und so weiter. Worauf sollten wir also bei der Auswahl des richtigen und leckeren natürlichen Süßstoffes achten?

Wähle nicht-raffinierte natürliche Süßstoffe
Raffinierter Zucker hat mehr Nachteile als Vorteile. Wähle darum vorzugsweise nicht-raffinierte Süßstoffe. Nicht-raffinierte Süßstoffe enthalten noch natürliche Nährstoffe, wie Vitamine, Mineralien und Enzyme. Honig, Kokosblütenzucker, Ahornsirup und Agavensirup sind nicht-raffinierte und nicht-chemisch verarbeitete Süßstoffe.
Raffinierte natürliche und biologische Zucker sind schlecht, wie raffinierter Rohrzucker, Rohrohrzucker, brauner Rohrzucker, weißer Rohrzucker, raffinierter Rübenzucker, Stärkesirup, HFCS (High Fructose Corn Syrup), Chicoréesirup, Maltose, Galaktose, Xylose, Maltodextrin, sowie alle Stevioside (raffinierte Steviablätter).

Die Bedeutung des glykämischen Indexes, nicht nur für Diabetiker
Wähle vorzugsweise auch einen Süßstoff mit einem niedrigen glykämischen Index. Der glykämische Index ist die Maßeinheit für die Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Der glykämische Index wird mit einer Ziffer und Glukose als Referenzwert angegeben. Glukose hat einen glykämischen Index von 100. Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index verursachen also keine Hochs und Tiefs im Blutzucker (oder keine Hypo- und Hyperglykämie) und geben ihre Energie ständig und langsamer ab. Sie belasten die Bauchspeicheldrüse weniger. Dadurch wird weniger Insulin gebildet und daher werden auch weniger Körperfette (Gewichtszunahme und Fettleibigkeit) und Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) gebildet. Wähle also Süßstoffe mit einem niedrigen glykämischen Index, insbesondere bei Diabetes und Übergewicht. Natürliche Süßstoffe mit einem niedrigen glykämischen Index (< 50) sind Gula Java Kokosblütenzucker, Honig und Agavensirup.

In den nächsten Abschnitten stellen wir dir diverse natürliche, nicht-raffinierte Süßstoffe mit ihren wichtigsten Eigenschaften vor: Welchen glykämische Index hat er? Ist der Süßstoff wohl oder nicht-raffiniert? Handelt es sich um Saccharose, Fruktose oder Glukose? Welche Dosierung wird im Vergleich zu normalem Zucker verwendet? Natürlich ist es auch bei diesen Süßstoffen - wie bei allen Lebensmitteln - wichtig, dass du eine reine, unbehandelte und biologische Qualität ohne Zufügungen wählst. Es gibt schließlich auch Süßstoffe mit der Beschreibung Agavensirup, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker, die jedoch mit Stärkesirup oder raffiniertem Rohrzucker vermischt sind.


Natürliche nicht-raffinierte Süßstoffe: Ahornsirup, Agavensirup, Honig und Kokosblütenzucker: eine Übersicht

Name

Was

GI

raffiniert

Sukrose/Fruktose/Glukose

Bemerkung

Dosierung im Vergleich zu normalem Zucker

Ahornsirup

Eingedickter, süßer Saft des Ahorns

54

Nein

≥90% Saccharose

Sorte „c“ enthält die meisten Mineralien

30 – 50%

Agavensirup

Eingedickter, Saft der Agave americana

40

Nein

≥90% Fruktose

Leberbelastung, höherer Cholesterin- und Triglyceride-Gehalt

30 – 50%

Roher Honig (kaltgeschleudert), ohne zugefügte Zucker

Durch Bienen produziert, aus dem Nektar der Blumen

48

Nein

45% Fruktose, 38% Glukose

Kommerzieller Honig hat oft einen hohen GI

50 – 65%

Gula Java Kokosblütenzucker

Eingedickter Nektar der Kokosblüten

35

Nein

80 - 85% Saccharose

Enthält viele Antioxidantien

100%

GI = glykämischer Index (der GI-Wert von Glukose ist 100)
Alle Ziffern in der obigen Tabelle sind durchschnittliche Angaben und können variieren, da es sich um natürliche Produkte handelt.

Gesunde Süße von Mutter Natur: keine raffinierten Zuckersorten
Frisches Obst, Honig, Kokosblütenzucker, Ahornsirup (und Agavensirup)
Wir entwickeln uns in die richtige Richtung, indem wir die Gefahren des raffinierten Zuckers durch diverse Informationsquellen kennenlernen. Mutter Natur bietet uns glücklicherweise diverse gesunde und natürliche Süßstoffe. Magst du gerne etwas Süßes? Wähle dann einen gesunden und leckeren, nicht-raffinierten Süßstoff mit einem niedrigen glykämischen Index. Die gesündesten Süßstoffe sind daher frisches Obst, kaltgeschleuderter Honig (unbehandelt und ungefiltert, ohne Zuckerzusatz) und Gula Java Kokosblütenzucker (und eventuell Agavensirup) mit vielen Antioxidantien. Verwende Obst, Honig oder Gula Java Kokosblütenzucker, Ahornsirup (und Agavensirup) für kalte und warme Speisen und Getränke (in Joghurt, Tee, Kaffee, Gebäck, Smoothies, auf Pfannkuchen, usw.).

Kokosblütenzucker und Honig sind die einzigen Süßstoffe mit allen Vorteilen: sie sind 100% natürlich, enthalten viele Mineralien und Vitamine und stammen aus Blüten. Vielleicht sind sie darum so gesund.  

Fazit: raffinierter Zucker sollte genau wie Zigaretten betrachtet werden.
Der Zucker sollte die gleiche Warnung auf der Verpackung erhalten

In der westlichen Welt wird viel zu viel Zucker konsumiert. Wir müssen eigentlich zwei Drittel weniger Zucker konsumieren, wenn wir uns an den neuen Standard der Weltgesundheitsorganisation anpassen wollen. Dafür ist jegliche Hilfe sehr willkommen. Robert Lustig schlägt vor, eine Zuckersteuer mit Subventionen für gesunde Ernährung zu kombinieren. Raffinierter Zucker sollte wie Tabak behandelt werden. Anders gesagt: eine Steuer für raffinierten Zucker wäre eine gute Lösung. Wir können nicht echt urteilen, ob diese Lösung realistisch ist (mit der nötigen Lobbyarbeit im Hintergrund). Es dauert auch sehr lange. Bis dahin ist es wichtig, dass wir selbst unsere Verantwortung tragen und raffinierten Zucker vermeiden. Wir sollten frisches Obst, natürlichen Honig und Kokosblütenzucker als Nahrung wählen. Ahornsirup und Agavensirup in kleineren Mengen sind auch geeignet. Unser Körper wird uns dankbar sein.

 

Gula Java Kokosblüten Zucker
Gula Java Kokosblüten Zucker
  • Nicht-raffinierter Kokosblütenzucker
  • Viele Antioxidantien und Mineralien, u.a. Chrom und Inosit
  • Niedriger Glykämischer Index von 35
  • Nachhaltigster Zucker nach Angaben der 'Welt Gesundheits Organisation'
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Natürliche Süßstoffe mit einem niedrigen glykämischen Index (< 50) sind Gula Java Kokosblütenzucker, Honig und Agavensirup. Fünf Nachteile des raffinierten Zuckers Gesunde Süße von Mutter Natur: keine raffinierten Zuckersorten, Gula Java Kokosblütenzucker