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Afrikanische Küsten werden leer gefischt

Vor der Küste von Senegal werden Garnelen gefangen und noch am gleichen Tag zu den besseren spanischen und anderen Fischmärkten rund um das Mittelmeer geflogen.

Diese Länder bezahlen den Höchstpreis für Garnelen, vorzugsweise für Garnelen, die aus ihrem eigenen Meer stammen. Diese sind aber leider nicht mehr ausreichend vorhanden. Der arglose Tourist an der spanischen Küste genießt die ‚Paella’ mit Garnelen, in Frankreich ‚Fruits de Mer’ und in Italien ‚Liguine’ mit Meeresfrüchten, usw. … Garnelenfischer auf den afrikanischen Gewässern holen nur 15% des Fangs an Garnelen herauf.

Der Rest, 85%, ist Beifang, der meistens nicht verkauft werden kann. Darin befinden sich junge Exemplare Sägebärsche und Seebrassen, zwei Fischarten, die zu den meist bedrohten Fischarten gehören. 1983 wurde von 19 französischen Schiffen vor der Küste von Senegal 150 Tausend Kilogramm Garnelen gefischt. Gegenwärtig sind das noch keine 40 Tausend Kilogramm mehr. Die afrikanische Bevölkerung, die neben den Fang greift, wird davon wieder ein Kilo magerer.