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Korallen bedroht durch Schleppnetze, Cyanid- und Dynamitfischerei

Korallenriffe bedecken 0,25% des Meeresbodens, sind jedoch lebenswichtig für 25% aller Fische. 20% aller Korallenriffe ist bereits verlorengegangen und 60% wird bedroht. Destruktive Fischereitechniken machen beispielsweise Gebrauch von Schleppnetzen, Dynamit und dem giftigen Cyanid (Blausäure).

In Asien und Ostafrika beispielsweise wird häufig mit Dynamit gefischt. Aus Dynamit und leeren Getränkedosen werden selbstgemachte Bomben fabriziert. Diese Bomben werden auf den Riffen zur Explosion gebracht. Dadurch treibt mit einem Schlag viel Fisch an die Oberfläche, wobei auch noch zahlreiche Korallen vernichtet werden. Fischerei mit Dynamit richtet an den Korallenriffen großen Schaden an.

Auch in Asien wird viel mit Cyanid gefischt. Fischer sprühen das Gift zwischen die Ritzen der Riffe, wo zahlreiche Riff-Fische Schutz suchen. Die Fische werden betäubt und können so aus dem Wasser gefischt werden. Leider zerstört Cyanid gleichzeitig auch die Korallen.