home de
wo kaufen?

Energie im Ayurveda (prana)

Neben bestimmten Eigenschaften und dem Geschmack hat Nahrung auch eine Energie. Die Energie ist vom Geschmack unabhängig. Beispielsweise kann Nahrung, die süß, bitter oder herb schmeckt und dadurch kühlend wirkt, trotzdem eine warme Energie haben. Ein Beispiel dafür ist Dill. Dillsamen sind süß und herb, sie haben jedoch eine erwärmende Energie. Kokos, Pfefferminze und Rosenblätter sind kühlend. Erwärmende Gewürze sind Ingwer, Pfeffer und Senfsamen.

Es ist erfreulich, zu wissen, dass du die Energie der Nahrung durch die Zubereitung, Kräuter und Gewürze beeinflussen kannst. Das ist wichtig, wenn du deinen Körper wieder ins Gleichgewicht bringen möchtest. Wenn du zum Beispiel Probleme mit einer langsamen Verdauung hast, ist es gut, warme Nahrung zu essen. Warme Nahrung, beispielsweise eine herzhafte Suppe, kann schnell verdaut werden. Wenn du die Suppe gegessen hast, wirst Du merken, dass du schneller Hunger kriegst und vielleicht beschleunigt sich dein Stuhlgang auch. Wenn du Probleme mit einer schnellen Verdauung hast, ist es gut, kühlende Nahrung zu essen, beispielsweise ein süßes Gebäck oder eine Schale mit gekochtem Reis. Du wirst merken, dass du nicht so schnell wieder Hunger hast und dass der Stuhlgang langsamer, fettiger oder sogar ganz trocken wird. Du kannst also die Energie der erwärmenden oder kühlenden Nahrung steuern. Es kann sein, dass du bei einer langsamen Verdauung trotzdem Nahrung mit einer kühlen Energie essen möchtest, beispielsweise einen rohen Apfel. Wenn du ihn ohne jegliche Zufügung oder Verarbeitungen isst, wird er dich bei der Verdauung kühlen. Die Beeinflussung der Energie von Nahrung ist auch der wichtigste Grund, dass man im Ayurveda oft mit Kräutern oder Gewürzen arbeitet.

Bei der Einteilung der Nahrung werden nicht nur die Eigenschaften, Geschmäcker und Energie berücksichtigt, sondern auch die Art und Weise der Wirkung. Beispielsweise gibt es einige Nahrungsmittel, die das Blut positiv beeinflussen, andere Nahrungsmittel sind gut für die Haut, die Lungen, usw.

Im Ayurveda wird vorzugsweise reine Nahrung verwendet, aus diesem Grund isst man auch kein Fleisch. Man schaut auch, woher die Nahrung kommt. Respekt für die Natur und die Umgebung bedeutet auch Respekt für die Umstände und Absichten, in denen Gemüse gezüchtet wird. Diese Aufmerksamkeit wird mit Respekt bei der Nahrungszubereitung fortgesetzt. Die Absichten beim Kochen beeinflussen die Energie deiner Nahrung. Nahrung muss mit Liebe und Aufmerksamkeit zubereitet werden, mit positiven Gefühlen gegenüber den Menschen, die deine Mahlzeit essen werden.

Quelle: Das ayurvedisches Kochbuch von Lies Ameeuw

Ayurveda kookboek (ayurvedisches Kochbuch) und Ayurveda vanuit het hart (Ayurveda aus dem Herzen) von Lies Ameeuw online erhältlich via www.lies-ameeuw.be

Ayurvedischer Nahrhafter Getreidebrei (Kokosöl, Palmzucker)