Foto: Dos Winkel

Fisch und Fischöl verantwortlich für 60%
der Dioxine und PCB in unserem Körper

Eine toxikologische Untersuchung (POP) im Auftrag der Europäischen Kommission zur Vermeidung der Vergiftung mit Dioxinen und PCB beim Menschen, gelangte 2002 zu folgenden Schlussfolgerungen: 1. PCB oder deren toxisches Äquivalent (TEQ) sind für den Menschen sehr schädlich, selbst in sehr geringen Mengen. Sogar in Millionsteln und Milliardsteln Teilchen eines einzigen Gramms!!! 2. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt maximal 1 bis 4 Pikogramm pro Kilogramm an Körpergewicht pro Tag als sichere toxische Grenze. Europa empfiehlt, nicht mehr als 1 Pikogramm pro Kilogramm an Körpergewicht pro Tag zu sich zu nehmen. 3. Die einfachste Art und Weise, der Verschmutzung durch PCB oder deren toxisches Äquivalent in unserem Körper entgegenzuwirken, ist auf unsere Ernährung zu achten, da diese Stoffe zu 90% über die Nahrung in den menschlichen Körper gelangen. 4. Fisch, Fischprodukte und Fischöl sind zu mehr als 60% der PCB oder deren toxisches Äquivalent (TEQ) des europäischen Konsums verantwortlich. Dessen nicht ungeachtet machen Fisch und Fischprodukte lediglich 2,5% der gesamten Nahrungsmittelaufnahme aus und lediglich 1% der gesamten Fettaufnahme des durchschnittlichen Europäers. Fleisch, Fleischwaren und Milchprodukte ergeben zusammen 30% des menschlichen Verzehrs an Dioxinen oder deren toxisches Äquivalent.

Nach Meinung von Foodwatch wurde die sichere Grenze für Dioxine und PCB überschritten. Durchschnittlich nimmt jeder Europäer schon 1 bis 2 Pikogramm pro Kilogramm an Körpergewicht zu sich. 1 Tausend Milliardstel Gramm ist ein Pikogramm. Dies zeigt, wie giftig Dioxine oder deren toxisches Äquivalent sind.