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Fischer geben ihre Stimmen ab, Fische nicht! Die Fischereisubventionen ...


Lokale Fischer haben mit den großen Trawlern keine Chancen mehr

Der Wissenschaftler Meyers, ein ehemaliger Mitarbeiter des Britischen Fischereiministeriums, untersuchte den Fischfang im 17. und 18. Jahrhundert. Die Effizienz wurde damals nicht durch Subventionen beeinträchtigt, wodurch schnellere, größere und von stets mehr technischem Know-how ausgestattete Schiffe gebaut werden konnten.

Es arbeiten zurzeit zu viele Menschen in der Fischerei, die einen immensen Druck auf die Politik ausüben, um Regeln, die unbedingt erforderlich sind, zu beugen oder die Kontingente zu erhöhen. Doch das Meer ist nicht das Eigentum der Fischer.

Trotz der zunehmenden alarmierenden Situationen im Fisch- und Korallenbestand, gibt es noch immer viele Länder, die ihre Fischerei subventionieren, wodurch der Fisch, der Steuerzahler und letztendlich auch der Fischer selbst benachteiligt werden. Die FAO schätzt, dass 43 Milliarden Euro weltweit an Fischereisubventionen ausgegeben werden, mit Japan als absoluter Anführer, gefolgt von Europa und den Vereinigten Staaten. Die weltweite Fischereiflotte ist drei Mal zu groß für eine nachhaltige Fischerei. Europa subventioniert beträchtlich, um die Überkapazität an andere Kontinente zu verkaufen. Dem WWF zufolge fügt die Hälfte der Fischereisubventionen an Spanien der Umwelt einen ernsthaften Schaden zu.