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Garnelenzüchtereien verwüsten Mangroven-Wälder |
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Mangroven (Seemandelbäume) bieten einer unglaublichen Vielfalt an Lebensformen ihren Lebensraum. Dort paaren und laichen zahlreiche Fische, Krustentiere und andere Tiere. Die Garnelenzüchterei macht davon jedoch einen unfruchtbaren und giftigen Garnelencocktail. Wenn Mangroven abgeholzt werden, wird die Küste instabil, Erosion wird hervorgerufen, wodurch Korallenriffe und Seegrasbetten beschädigt werden. Das bedeutet ebenso die Verwüstung der natürlichen Umgebung für Weichtiere und selbst für die Seekuh.
Die Reduzierung des Areals von Mangroven stellt ein weltweites Problem dar. In Südostasien ist das hauptsächlich der enormen Zunahme von Teichen für die Garnelenzucht zuzuschreiben, ein lukratives Geschäft, wofür der Mangroven-Wald in manchen Fällen Platz machen muss. Auch spielt die Holzfällerei eine bedeutende Rolle, ebenso wie die großen Entwicklungsprojekte zur Erweiterung des Landbaus oder der Stadtgebiete.
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