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Industrielle Hightech-Fischerei, kein einziger Fisch ist mehr sicher

Die Fischerei hat sich in den letzten Jahrzehnten beträchtlich entwickelt. Die Netze werden immer größer und können bis zu einer Länge von 90 Kilometern, an denen bis zu 50.000 Haken hängen, ausgebreitet werden. Boote werden immer größer und stärker. Helikopter werden zum Aufspüren von Schollen eingesetzt. Technologische Hilfsmittel, wie Radar- Sonar- GPS-, Satellit- und Lockanlagen (DAF) können Schollen immer einfacher trassieren. Diese Entwicklungen haben zu einer Besorgnis erregenden Situation geführt.

Diese Techniken und Kapazitätssteigerungen werden zudem noch durch Subventionen ermöglicht. Subventionen zum Kauf neuer Boote, Subventionen für Brandstoffe, Arbeitsplätze, Steuervorteile, usw. Japan subventioniert seine Flotte jährlich mit 2 bis 3 Milliarden Euro.

Treibnetze hängen vertikal im Meer an Bojen. Die Fische schwimmen gegen das Netz, sie verfangen sich und können auf diese Weise einfach gefangen werden. Der Fischer legt das Netz aus, das sogar Kilometer lang sein kann, wartet eine Weile und holt das Netz danach über eine Rolle wieder herein. Vor allem Lachs, Kohlfisch und Hering werden mit Treibnetzen gefangen. Neben diesen Treibnetzen gibt es auch noch die Schleppnetze, die alles verwüsten, was ihnen in die Quere kommt. Vergleichen Sie den Schaden so, als ob auf dem Land mit derselben Methode zahlreiche Felder, Städte und Wälder kaputt gewalzt werden, auf der Suche nach ein paar Kühen.